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Info: Ihr Anruf wird nach dem Auflegen des Hörers sofort weitergeleitet und die Bereitschaft alamiert.

 

Der Verband weist aus gegebenem Anlaß daraufhin, dass Abwasserschächte nur begangen werden dürfen, wenn die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden. In Abwasseranlagen kann eine explosionsfähige Atmosphäre und die gesundheitsschädliche Konzentration giftiger Gase oder Dämpfe vorhanden sein. Vor dem Einstieg in einen Schacht sind umfangreiche Prüfungen und Sicherungsmaßnahmen vorgeschrieben, die für die Mitarbeiter des Verbandes in den "Sicherheitsregeln für Arbeiten in umschlossenen Räumen von abwassertechnischen Anlagen" (GUV-R 126) festgelegt sind. Die Mitarbeiter des Verbandes sind verpflichtet vor jedem Einstieg in die Kanalisation mit einem Kombinationsmeßgerät zu prüfen, ob gesundheitsschädliche Konzentrationen giftiger Gase oder Dämpfe vorhanden sind. Vor dem Einstieg in den Schacht sind Rettungsgurt und Sicherheitsseil anzulegen und mit einem Rettungshubgerät zu verbinden. Eine in einem Schacht ungesichert zusammengesackte Person ist ohne diese Hilfsmittel nur unter Lebensgefahr für Retter zu bergen. Der Retter mit Atemschutzgerät müsste an den Füßen angebunden und über Kopf abgelassen werden, damit er überhaupt mit den Händen an die verunglückte Person kommt. Die Mitarbeiter des Verbandes haben in der jüngeren Vergangenheit immer öfter lebensgefährliche Atmosphären, auch in privaten Übergabeschächten mit geschlossener Reinigungsöffnung, gemessen, so dass dringend davor gewarnt wird Abwasseranlagen ohne Einsatz der entsprechenden Ausrüstung zu betreten.

Die Belüftung des Kontrollschachtes durch Öffnen des Deckels ist immer dann nicht ausreichend, wenn sich Gase angesammelt haben, die deutlich schwerer als die Umgebungsluft sind.

Der Verband stellt in den Abwasseranlagen immer häufiger lebensbedrohliche Ansammlungen u.a. von Kohlenstoffdioxid und Schwefelwasserstoff fest. Diese Gase können und dürfen nur durch technisches Lüften mit zugelassenen ex-geschützten Geräten entfernt werden, da insbesondere Schwefelwasserstoff bei bestimmten Mischungsverhältnissen nicht nur hochgiftig sondern auch hochexplosiv sein kann.

Weitere informative Hinweise zu den beispielhaft aufgeführten Gasen finden Sie auch im Internet unter http://de.wiktionary.org/wiki/Wiktionary:Hauptseite.

 
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